Brandschutzerziehung am 14. Mai 2004

Brandschutzerziehung im KIGA - Fauerbach v.d.H.

Fauerbach v.d.H. (gs) Bei der Brandschutzerziehung wird den Kindern spielerisch beigebracht was Feuer ist und wie es entsteht. Aber auch die Eltern werden in den Unterricht mit eingebunden. So sollen die Kinder unter Aufsicht einmal eine Kerze anzünden oder ein Streichholz abbrennen lassen, denn nur so verlieren die Kinder den Reitz am Feuer. Jeder kennt den Satz den die Eltern früher ihren Kindern beigebracht haben, „Messer, Gabel, Scher und Licht gehören kleinen Kindern nicht”.

Autos

Dies war jedoch gerade der Reiz daran, denn es war etwas verbotenes und gerade das musste ausprobiert werden. Der Besuch bei der Feuerwehr dient nicht nur dazu den Kindern die Fahrzeuge zu zeigen, viel wichtiger ist es das die Kinder keine Angst haben, wenn der Feuerwehrmann in seiner Atemschutzausrüstung kommt und sie sich im Ernstfall dann irgendwo verstecken. In diesem Jahr erstmalig kam auch ein Rettungswagen des „Roten Kreuzes” an das Fauerbacher Gerätehaus um zu zeigen das sie auch hier keine Angst haben müssen, wenn der Rettungswagen einmal kommt.

Minifeuerwehrmann

Zum Ende der Brandschutzerziehungswoche besichtigten die Kindergartenkinder wieder die Feuerwehr und ihre Fahrzeuge. Die Brandschutzerzieherin der Stadt Butzbach, Manuela Schneider und ihre „Mathilde” zeigte den Kindern wie ein Feuerwehrmann in voller Ausrüstung und Atemschutzmaske aussieht. Auch hörten die Kinder, das derjenige welcher die Maske trägt auch eine ganz andere Stimme hat, sie ertönt ganz dumpf und fremdartig gar nicht so wie ein Mensch.
Sie erklärte den Kindern das sie vor dieser Gestalt keine Angst haben müssen, denn der Feuerwehrmann zieht diese Sachen nur an, damit er vor dem Feuer und dem Rauch geschützt ist. Würde der Feuerwehrmann sich nicht selber schützen, könnte er auch keine andere Menschen retten. Darum sollten Kinder, wenn Sie in Gefahr sind keine Angst vor dieser Gestalt haben und auch nicht weglaufen oder verstecken, wenn der Feuerwehrmann ruft! „Ist noch jemand da”.

Erklärung

In diesem Jahr jedoch hatte Manuela auch das „Rote Kreuz” mit einem Rettungswagen zum Gerätehaus bestellt. Nach anfänglicher Zurückhaltung der Kinder, erklärten die beiden Rettungsassistenten was so alles in einem Rettungswagen drinnen ist und das sie keine Angst haben müssen, wenn sie einmal in so einen Rettungswagen müssen. Als die Kinder dann die erste Angst überwunden hatten, wollten sie alles ganz genau wissen. Die beiden Rettungsassistenten zeigten dann wie es ist, wenn man auf die Liege gelegt wird und in den Rettungswagen geschoben wird. Einige Kinder fragten dann, warum wird man auf der Liege angeschnallt und was man mit den verschiedenen Geräten machen kann. Die beiden Rettungsassistenten zeigten viel Verständnis für die Kinder, denn sie erklärten und zeigten den Kindern, alles ganz ausführlich.

Auch dies gehört zur Brandschutzerziehung, denn die Kinder dürfen keine Angst vor ihren Rettern haben, denn sonst kann es für die kleinen und ihre Retter zu lebensgefährlichen Situationen kommen. Ein großes Dankeschön geht an die beiden Rettungsassistenten des „Roten Kreuzes” die sich sehr viel Zeit genommen haben um den Kindern alles zu erklären. Am Ende der Veranstaltung sah man den meisten Kindern an, das die anfängliche Angst vor dem Feuerwehrmann, dem Rettungswagen und den Rettungsassistenten überwunden war.

Bericht und Bilder Gunthard Schneider

Homepage aktualisiert am 01.07.2019
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