JHV für das Geschäftsjahr 1999

Datum :

14. Januar 2000

Beginn :

20:00 Uhr

Ort :

Gasthaus „Zur Reichspost” in Fauerbach v.d.H.

Tagesordnung:

-Begrüßung
- Totenehrung
- Verlesen und Genehmigen der Tagesordnung
- Verlesen der Niederschrift der JHV 1999
- Jahresbericht des 1. Vorsitzenden
- Jahresbericht des Wehrführers
- Jahresbericht des Jugendfeuerwehrwartes
- Jahresbericht der Gruppenführerin der Feuerfunken
- Jahresbericht des Vorsitzenden des Musikzuges
- Kassenbericht des Rechners
- Bericht der Kassenprüfer
- Entlastung von Rechner und Vorstand
- Gäste haben das Wort
- Wahl des 1. Vorsitzenden
- Wahl des Schriftführers
- Wahl des Pressewartes
- Wahl des Wehrführers
- Wahl des stellvertretenden Wehrführers
- Wahl des Gruppenführers der Gruppe 2 vertagt
- Wahl der Kassenprüfer für das Geschäftsjahr 2000
- Ehrungen
- Beförderungen
- Anträge
- Verschiedenes

Bericht des 1. Vorsitzenden

Unser Mitgliederstand betrug zum Jahresende inklusive Jugendfeuerwehr und Tanzgruppen 312 Mitglieder. Bei den Erwachsenen haben wir einen Mitgliederstand von 266.

Diese gliedern sich in:

40 Einsatzabteilung
10 Tanzgarde
117 Altersabteilung
92 Unterstützende und Fördernde Mitglieder
7 Ehrenmitglieder

Die Jugendabteilungen haben zur Zeit einen Mitgliederstand von 46 Jungen und Mädchen, wobei 13 in der Jugendfeuerwehr und 33 in den Tanzgruppen ihren Platz haben.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatten wir
1 Trauerfall,
1 Austritt und
1 Neuzugang zu verzeichnen.

Der Vorstand traf sich im vergangenem Geschäftsjahr zu 12 Vorstandssitzungen.

Außerdem wurden vom Vorstand
3 60 te Geburtstage
3 70 te Geburtstage
3 Goldene Hochzeiten
2 Hochzeiten
besucht, wobei man die Glückwünsche der Feuerwehr überbrachte.

Auch die Jahreshauptversammlungen der Ortsvereine und der Nachbarwehren aus Münster und Wiesental sowie des Musikzuges wurden besucht.

Bei dem „Klosterthaler Konzert” des SVP - Fauerbach wurde von uns die Verkehrsreglung, Parkplatzeinweisung und der Brandsicherheitsdienst übernommen.

Am 03. Juni 99 am Fronleichnam veranstalteten wir, wie in jedem Jahr das Waldfest. Da es schönes Wetter war, wurde die Veranstaltung wieder am Sportlerheim abgehalten. Bei herrlichem Wetter saß man vergnügt zusammen, am Nachmittag gab es dann wieder Kaffee und Kuchen von unseren Feuerfunken und der Musikzug spielte zur Unterhaltung einige Musikstücke.

An diesem Tag wurde das erste Mal unsere selbstgebaute Verkaufshütte aufgestellt, die der Vorstand im Winterhalbjahr zusammengebaut hatte. Die Dachabdichtung fehlte zwar noch, aber laut Wetterbericht war ja kein Regen gemeldet.

Als um ca. 19:30 Uhr starker Wind aufkam und es dann innerhalb von 10 min anfing wolkenbruchartig zu regnen hieß es in der Küche „Land unter” denn durch das Dach floss das Wasser in strömen, so dass alles schnell in Sicherheit gebracht werden musste.

Da an diesem Tag noch eine goldene Hochzeit stattfand, war der Besuch nicht überragend aber nichts desto Trotz war es doch ein schöner Tag bis auf den abendlichen Regen, der hätte ruhig 1 bis 2 Stunden später kommen können.

Zwei Tage später am Samstag traf man sich dann mit allen Kameradinnen und Kameraden die aktiv in der Feuerwehr tätig sind zu einem gemütlichen Abend im Gerätehaus um die Reste vom Waldfest, die nicht mehr zurückgeben oder eingefroren werden konnten zu verzehren.

Am 20. Juni 99 besuchte man mit einer großen Abordnung das Kreisverbandsfest in Gambach / Ober Hörgern.

Der „Tag der Feuerwehr” begann am 25. September mit einem Grill Abend, der leider sehr schlecht besucht war, der 26. September der eigentliche „Tag der Feuerwehr” begann mit einer Übung der verschiedenen Stadtteilfeuerwehren und der Kernstadtfeuerwehr, hier wurde das Zusammenspiel der verschiedenen Wehren getestet. Nach erfolgter Übung trafen sich dann die Wehren zu einem kleinen Umtrunk im Gerätehaus, bei manchen wurde der kleine Umtrunk auch ausgedehnt bis in die Abendstunden, hier bei kann man sehen das es den Kameradinnen und Kameraden bei uns gefallen hat. Am Nachmittag gab es dann wieder Kaffee und verschiedene Waffeln welche die Tanzgarde gebacken hatte. Der Abend, bis so um Mitternacht gehörte dann den Sportlern, denn die Fußballer hatten es sich im Gerätehaus gemütlich gemacht.

Als so gegen 0:30 Uhr der letzte Gast gegangen war, alles abgesperrt war, keine Randale oder Schlägerei während der zwei Tage war, ist man als Veranstalter froh das es doch noch Menschen gibt die zusammen feiern und trinken können ohne sich zu schlagen.

Vom 6. bis 11. Oktober fuhren wir zu unserer befreundeten Wehr nach Mariazell die ihr 125 jähriges Bestehen feierte.

Am 6.10.99 abends um 22:00 Uhr ging unsere Fahrt los. Unser Busfahrer Horst Schnitter stellte sich und seine Frau Gerdi kurz vor und erklärte uns die Fahrtroute. Nach kurzer Fahrt war schon der erste Stop am DGH Fauerbach, es war nichts zu Trinken im Bus, nachdem man einen Kasten Bier umgeladen hatte ging es dann endlich los. Im Bus herrschte eine sehr gute Stimmung die anhielt bis gegen vier Uhr am anderen Morgen, wo dann doch der größte Teil im Bus schlief. Nach einer letzten Rast auf der Abfahrt und Raststätte Ypps so um halb acht morgens, ging es dann weiter in Richtung Mariazell.

Am Rüsthaus der Feuerwehr erwartete man uns schon mit einem kleinen Umtrunk und einer kräftigen Gulaschsuppe. Man verabredete sich dann nach der Quartierverteilung Bei „Fanni” auf der Bügeralm, wo man dann die exotischen Mariazeller Getränke wie Jagatee, Jagasaft, Almdudler und Marillensaft zu sich nahm.

Am Freitag unternahmen wir einen Ausflug zu der „Kläfferquelle” in Wildalpen, welche die 2. Wiener Hochquellenleitung speist. Die Hochquellenleitung transportiert mit einem natürlichen Gefälle das Wasser von Wildalpen nach Wien. Anschließend bekamen wir im Wasserleitungsmuseum bei einer Führung die Erschließung der Quelle und den Bau der Wasserleitung erklärt. Nach dem Mittagessen, welches die Mariazeller Wehr spendierte, ging unsere Fahrt wieder zurück nach Mariazell denn wir mussten uns ja alle noch umziehen und frisch machen für den Großen Festakt im Hotel Feichtegger.

An diesem Abend wurden erstmals auch die Männer und Frauen, die in irgendeiner Weise mit der Feuerwehr verbunden sind eingeladen.

Nach der Begrüßungsansprache vom Mariazeller Feuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried und der Festrede von Bürgermeister Pertl überbrachten die verschiedenen Mariazeller und Steyerischen Persönlichkeiten ihre Grußbotschaften, Michael Rensch überbrachte hierbei die Glückwünsche der Fauerbach Feuerwehr und überreichte als Gastgeschenk eine Luftbildaufnahme von Fauerbach. Bei den anschließenden Ehrungen wurde unter anderem auch Helmut Schubert geehrt, er erhielt das Steyerische Verdienstabzeichen 1. Stufe.

Am Samstag stand eine Fahrt nach Wien und zum „Heurigen” auf dem Programm. Schon morgens um halb acht ging es los, alle beteiligten erhielten von der Mariazeller Wehr für diesen Tag ein Taschengeld, in Wien angekommen machten wir als erstes eine Stadtführung durch Wien, anschließend ging unsere Fahrt weiter zum berühmten Vergnügungspark von Wien „dem Prater”. Hier suchten einige den Nervenkitzel bei der Achterbahnfahrt oder beim Hochschießen in einer Kugel, der Rest machte einen Spaziergang durch den Vergnügungspark bestaunte die vielen Attraktivitäten oder trank eine Tasse Kaffe.

Am Spätnachmittag ging dann unsere Fahrt weiter zum Heurigen.

Nach einem deftigen Abendessen wurden dann zusammen mit den Mariazeller Kameraden Lieder gesungen, diejenigen die nicht singen wollten oder konnten unterhielten sich. Verdursten brauchte auch niemand, denn Getränke aller Art waren genug vorhanden. Gegen 10:00 Uhr abends mussten wir dann die Rückfahrt antreten, sie dauerte etwas länger als die Hinfahrt, denn heimwärts mussten ein paar Stops mehr einlegt werden. In Mariazell angekommen gingen die meisten nach einem kurzen Aufenthalt im Florianistübl nach Hause, denn der Tag war doch sehr lang gewesen.

Am Sonntag waren wir zum Traditionellen Maibaum fällen eingeladen, hier wurde der Maibaum im Rahmen einer Kleiner Feier mit der Axt gefällt. Nachmittags stand dann das Kameradschaftsschießen auf dem Programm. Jeder hatte vorher drei Probeschüsse, anschließend wurden drei Schüsse für die Wertung abgegeben, wobei nur der Beste Schuss gezählt wurde. Als dann gegen Abend die Siegerehrung stattfand, mussten sich die Mariazeller Kameraden gegenüber der Fauerbach Wehr und hauptsächlich den Frauen aus Fauerbach geschlagen geben. Denn den ersten Platz belegte Walter Fehr den zweiten Platz Manuela Schneider und den dritten Platz Tanja Kislich. Dieser eindeutige Sieg über die Kameraden aus Mariazell wurde dann auch gebührend gefeiert, erst im Schützenhaus und anschließend im „Weinstadel”.

Am Montag war es dann soweit, es ging wieder nach Hause, einigen viel der Abschied schwer und Sie wären gerne noch etwas länger geblieben aber alles hat einmal ein Ende, so auch unsere Tage in Mariazell. Nach der Verabschiedung von den Kameraden aus Mariazell ging unsere Fahrt dann wieder heimwärts Richtung Fauerbach, im Bus herrschte trotz allem auf der ganzen Heimfahrt eine sehr fröhliche, und ausgelassene Stimmung.

Hier nochmals meine Dank an die Kameraden in Mariazell, die weder Kosten noch Mühen gescheut haben und uns ein so herrliches Programm geboten haben. Das gleiche gilt für unseren Busfahrer Horst Schnitter der uns all die Tage durch die Gegend fuhr und dessen Frau Gerdi die uns im Bus bewirtete.

Am 27. November veranstaltete die Feuerwehr das erste Mal die Fauerbacher Kirmes, zu der auch drei Kameraden aus Mariazell angereist kamen, um mit uns gemeinsam die Kirmes zu feiern. Da im Jahr zuvor keine Kirmes stattfand und auch 1999 keine stattfinden sollte, hatte sich die Feuerwehr bereit erklärt die „Fauerbacher Kirmes” auszurichten. Zur Unterhaltung wurde die Musikkapelle „Nightbirds” engagiert und zur Auflockerung des Abends traten die Mittlere Feuerfunken mit einem Gardetanz und die Großen Feuerfunken mit einem Showtanz auf. Für unsere Mittlere Feuerfunken sollte es der erste Auftritt vor einem großen Publikum sein. Deshalb war die Endtäuschung umso größer das die Tanzdarbietung in einem fast leeren Saal stattfand.

Die Feuerwehr hat die Kirmes nicht veranstaltet um hier einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, sonder vielmehr um eine Tradition wie die „Fauerbacher Kirmes” zu erhalten denn wenn sie mal weg ist dann kommt sie auch nicht wieder. Bei alle dem sollte am Ende noch etwas für den Verein übrig bleiben, damit er die einzelnen Abteilungen, wie die Einatzabteilung, Jugendfeuerwehr und die Tanzgarden bei etwaigen Anschaffungen unterstützen kann.

Am 05.12. fand wieder die traditionelle Nikolausfeier für unsere Kinder im Kath. Gemeindehaus statt. Bevor der Nikolaus seine Geschenke verteilte sangen die Kinder mit ihren Eltern verschiedene Weihnachtslieder, anschließend wurde das Theaterstück „der Umweltkasper” für die Kinder aufgeführt. In der Zeit bis zum Eintreffen des Nikolaus, las Karoline Loreth eine Weihnachtsgeschichte vor. Als dann der Nikolaus kam war ein großes Durcheinander denn jedes der Kinder wollte seine Verse aufsagen die es schon so lange vorher geübt hatte. Nachdem der Nikolaus dann seine Geschenke verteilt hatte wurden die Tische aufgestellt und man saß noch eine weile in einer gemütlich Runde zusammen.

Hier meinen Dank an die Mitwirkenden des Kasperltheaters Katharina, Johanna und Daniel die das ganz gut gemacht haben.

Die Winterwanderung führte uns diesmal über den Hausberg, nach Espa in die Gastwirtschaft „Zum Gaulskopf”. Der Treffpunkt war wie immer der Schulungsraum der Feuerwehr, um ca. 9:30 Uhr ging es mit ca. 50 Personen los. Unser Weg führte uns von Fauerbach über Münster zur Grillhütte am Hausberg, wo wir die erste Rast einlegten um uns mit einer Gulaschsuppe und Tee mit Rum zu stärken. Nach einer letzten Rast auf dem Hausberg setzte man zum Entspurt nach Espa an. Nach dem Mittagessen und ein paar Bierchen machte sich eine Gruppe schon auf den Heimweg. Erst ging es zum Forsthaus und dann über Hausen nach Hochweisel, wo man eine letzte Rast in der „Gaststätte Kleber” einlegte, bevor man dann den Heimweg nach Fauerbach antrat.

In diesem Jahr wurde mit allen Ortsvereinen zusammen der Jahrtausendwechsel in Form einer Silvesterparty veranstaltet. Einige wenige sagen zwar der Jahrtausendwechsel findet erst ein Jahr später statt, aber ich denke mal die ganze Welt hat den Jahrtausendwechsel gefeiert warum nicht auch wir. Gefeiert wurde dieses Ereignis in einem Zelt mit Holzfußboden und Heizung, das wir vor dem Gerätehaus aufgebaut hatten. Bei der Vorplanung gingen wir von 100 bis 120 Personen aus, um den Eintrittspreis festzulegen mit dem dann alles abgedeckt werden sollte, als Mitte Dezember feststand dass sich ca. 160 Personen angemeldet und schon bezahlt hatten war klar das unser Finanzierungskonzept aufgegangen war.

Am Silvesterabend war das Publikum auf ca. 200 Personen angewachsen und ging durch alle Altersstrukturen, die jüngsten mit ca. 16 und die ältesten mit 60 Jahren feierten hier gemeinsam bei guter Musik und ausreichendem Essen und Trinken den Jahrtausendwechsel.

Wenn man zurückblickt so kann man sagen die Silvesterparty war ein voller Erfolg.

Alles in allem war das Jahr 1999 ein ereignisreiches Jahr in dem nicht die Winterwanderung den Jahresabschluss bildete, sondern die Jahrtausendparty aller Fauerbacher Ortsvereine.

Zum Ende meiner Ausführungen, bei der ich hoffentlich alles wichtige erwähnt habe, möchte ich mich nochmals bei allen Bedanken, die der Feuerwehr Fauerbach in irgendeiner Weise geholfen, oder sie unterstützt haben.

Bedanken möchte ich mich besonders bei meinen Vorstandsmitglieder und deren Familien, die im vergangenen Jahr sehr viel Verständnis für die Feuerwehr aufgebracht haben, weiterhin den einzelnen Übungsleiterinnen der Tanzgarden und hier im besonderen diejenigen, die mit den kleinsten der Abteilung arbeiten und nicht zu vergessen bei unserem Kassierer Werner Teuber der auch sonst immer da war wenn man Ihn brauchte.

Der Vorstand der Feuerwehr Fauerbach und ich, wünschen euch allen und Euren Familien ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2000.

Bericht des Wehrführers

Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Butzbach-Fauerbach v.d.H. hatte am Jahresende 40 Mitglieder, davon 5 Frauen.

Die Wehr wurde 1999 zu 9 Einsätzen gerufen. Diese gliedern sich in 2 Brändeund 7 Hilfeleistungen (1mal brennende Teelichter, 1mal Ablöschen einer unerlaubten Müllentsorgung, 1mal Amtshilfe für die Polizei zum Ausleuchten einer Wohnung, 2 Verkehrsunfälle und 4 Ölspuren). Dies ergibt 119,25 Gesamteinsatzstunden.

Im vergangenen Jahr wurden 6 Unterrichte, 15 Gruppenübungen, 4 Gemeinschaftsübungen und 3 Alarmübungen durchgeführt. Dabei wurden 401,5 Stunden geleistet. Damit wurden von den Einsatzkräften 520,75 Einsatz- und Übungsstunden absolviert. Der Wehrausschuß traf sich zu 4 Sitzungen. Außerdem wurden 5 Wehrführerausschuß-Sitzungen, 6 Sitzungen des Auschusses für Alarm- und Ausrückeordnung und 8 Sitzungen des Ausschusses für Mittel und Beschaffung besucht. An der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Butzbacher Feuerwehren in Nieder-Weisel wurde mit 16 Personen teilgenommen.

Drei Kameraden nahmen auf Kreisebene an einem Grundlehrgang teil, ein Kamerad besuchte auf Kreisebene einen Truppführerlehrgang, ein Kamerad besuchte an der Hessischen Landesfeuerwehrschule einen Truppführerlehrgang, drei Kameraden nahmen an einer Unterweisung für Motorkettensägen teil, zwei Kameraden besuchten einen Maschinistenlehrgang, zwei Kameradinnen besuchten in Marburg-Cappel einen Lehrgang für die Brandschutzerziehung im Kindergarten, einer besuchte an der Hessischen Landesfeuerwehrschule einen Lehrgang für Sanitäter der Freiwilligen Feuerwehr.

Ich möchte mich zunächst bei allen Kameraden bedanken, die einen Lehrgang besucht haben, und alle anderen auffordern die Besuche von Lehrgängen zu verstärken. Es ist wenig befriedigend, wenn man Lehrgangsplätze zur Verfügung gestellt bekommt und dann muß man hausieren gehen bis man sie besetzen kann.

Von den Mitgliedern der Einsatzabteilung haben 29 einen Grundlehrgang, 10 einen Truppführerlehrgang, 4 einen Gruppenführerlehrgang, einer einen Zugführerlehrgang, 7 einen Atemschutzgeräteträgerlehrgang, 20 einen Maschinistenlehrgang, 9 einen Sprechfunkerlehrgang, 7 eine Unterweisung für Motorkettensägen, zwei ein Seminar für Brandschutzerziehung im Kindergarten und einer den Sanitäter der Freiwilligen Feuerwehr.

Im Herbst wurde die Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger vervollständigt, indem noch 3 Mann mit Überhosen und Nomex-Handschuhen ausgestattet wurden. Die Atemschutzgeräteträger verfügen jetzt alle über eine Nomex-Überjacke, Überhosen, Nomex-Handschuhe, Kopfschutzhauben und Lederstiefel um eine Gefährdung der Einsatzkräfte im Inneneinsatz zu minimieren.

Außerdem wurden im Berichtsjahr weitere 8 Einsatzkräfte mit der neuen Feuerwehrbekleidung nach HuPF (Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehr-Schutzkleidung) ausgestattet.

Zum Abschluß meines Jahresberichtes möchte ich bei dem Magistrat der Stadt Butzbach für die Unterstützung, den Herren Brand und Schubbert von der Stadtverwaltung, dem Ortsbeirat, dem Stadtbrandinspektor und seinem Stellvertreter für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ebenfalls danken möchte ich meinem Stellvertreter Peter Loreth, ganz besonders bedanken möchte ich mich bei den Gerätewarten Ralf Werner und Gregor te Sligte, den Jugendwarten Andreas Lichtenthäler, Andrea Marx-Schmidt und Hans-Joachim Lembke. Zum Abschluß möchte ich mich beim Förderverein mit Gunthard Schneider an der Spitze noch für die zur Verfügung gestellten Mittel bedanken und wünsche allen Anwesenden für das Jahr 2000 Alles Gute, viel Erfolg und Gesundheit.

Bericht Jugendwart

In der Jugendfeuerwehr Fauerbach waren am 31.12.99 16 Mitglieder. Neu aufgenommen wurden im Berichtsjahr 2 Mitglieder und kein Mitglied konnte an die aktive Wehr übergeben werden.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, wurden die Weihnachtsbäume im Ortsteil Fauerbach von der Jugendfeuerwehr eingesammelt. Im März wurde der alljährliche Discoabend im Dorfgemeinschaftshaus veranstaltet. Im Juni fanden, wie jedes Jahr , die Stadtmeisterschaften statt; leider ohne Beteiligung der Jugendfeuerwehr Fauerbach, da zum gleichen Zeitpunkt ein Jugendturnier in Fauerbach statt fand. Am 03. 07.99 veranstaltete die Jugendfeuerwehr Kirch - Göns anläßlich ihres 20jährigen Bestehens ein „Spiel ohne Grenzen” ,bei dem man den __. Platz belegte.

Die Jugendfeuerwehr besuchte vom 10.09.99 - 12.09.99 ein Zeltlager in Kirchvers mit allen Jugendfeuerwehren der Stadt Butzbach. Nachdem die Jugendlichen am ersten Tag ihre Zelte bezogen hatten, wurde nach dem Abendessen eine Nachtwanderung gemacht. Am zweiten Tag standen ein Schwimmbadbesuch und abends eine Zeltlagerdisco auf dem Programm. Nach dem Abbau der Zelte und anschließendem säubern des Zeltplatzes wurde am 12.09.99 nach dem Mittagessen die Heimfahrt angetreten.

Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß im Berichtsjahr insgesamt 115 Übungsstunden gehalten wurden. Diese gliedern sich in 55 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 60 Stunden allgemeine Jugendarbeit.

Bedanken möchte ich mich abschließend bei der Stadt Butzbach für die finanzielle Unterstützung. Mein Dank gilt auch dem Vorstand mit seinem Vorsitzenden Gunthard Schneider und seinem Wehrführer Michael Rensch an der Spitze, für die Bereitstellung der Geräte und der guten Zusammenarbeit. Mein besonderer Dank geht an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr für die Bereitschaft zur Teilnahme an Unterricht und Übung. Mein Dank gilt auch meiner Vertreterin Andrea - Marx-Schmidt, die immer bereit war einzuspringen, wenn ich aus beruflichen Gründen verhindert war.

Meinen Bericht möchte ich mit dem Wunsch schließen, daß die Zusammenarbeit aller für die Jugendfeuerwehr zuständigen Personen weiterhin so positiv und kameradschaftlich wie bisher verlaufen möge.

Bericht der Feuerfunken

Die Gruppe 4 der Freiwilligen Feuerwehr Fauerbach v.d.H. zählt insgesamt 51 Mitgliederinnen und 1 Mitglied aus Fauerbach und Langenhain. Diese teilen sich in:

- die GIII mit 22 Mädchen bei 7 Austritten und 8 Neuzugängen,
- die GII mit 12 Mädchen bei 2 Austritten,
- und die GI mit 17 Damen und einem Herrn bei 3 Austritten.

Im Laufe des letzten Jahres konnte die GIII bei 3 Auftritten den Stand ihres Könnens unter Beweis stellen. Begleitet von großer Aufregung wirkten sie bei Veranstaltungen in der Weihnachtszeit mit. Dadurch, daß die GIII nur wenige Auftritte hat , werden die Übungsstunden mit Bastelarbeiten, Spielen, Sport und Tanz abwechslungsreich gestaltet.

Die GII präsentierte sich 1999 mit 4 erfolgreichen Auftritten dem Publikum.

Dies waren:
- die Teilnahme am Faschingsumzug in Ober-Mörlen,
- ein Showtanz zum Sommerfest des Seniorenheims in Butzbach,
- eine Geburtstagsvorführung und
- ein Gardetanz an der Fauerbacher Kirmes.

Die GI hatte im vergangenen Jahr 27 Auftritte bei den verschiedensten Veranstaltungen.
Als da wären:

- der alljährliche Faschingsumzug in Ober-Mörlen,
- der grüne Abend der Jägervereinigung Butzbach,
- ein Bunter Abend im Golfclub Weilrod,
- die Feuerwehrfeste in Cleeberg und Gambach,
- das Bad Homburger Laternenfest,

- die Kirmes in Fauerbach und diverse Hochzeiten, Geburtstage und Showtanzturniere.
   Bei Letzteren kam immer unser Showtanz Ein Flair aus Indien zur Vorführung
   und fand durchweg sehr guten Anklang.

Auch bei der Kuchen- und Waffeltheke am Waldfest und am Tag der Feuerwehr zeigte sich die GI wieder im vollen Einsatz.

Trotz all dieser Auftritte und Termine sind dennoch einige aus dem Kreis der GI bereit zusätzliche Aufgaben zu übernehmen und dafür möchte ich mich herzlichst bedanken bei:

- Susanne Enzmann und Tanja Becker, welche die GIII mit besonders
   abwechslungsreichen Übungsstunden leiten,
- Jenny Werner, die mich bei der GII sehr stark unterstützt,
- Tanja Winter für die genaue Abwicklung unserer finanziellen Angelegenheiten und
- Andrea Marx-Schmidt für die friseurtechnischen Arbeiten.

Auch möchte ich mich bedanken bei Gerdi Schild und Sophie Bell für die professionellen Schneiderarbeiten, die sie stets mit Bravour erledigten.

Ein besonderer Dank gilt auch unserem Vorstand für die Hilfe und Unterstützung, die unserer Gruppe über das ganze Jahr hinweg entgegengebracht wurde.

Zum Schluß möchte ich nun aber alle Tänzerinnen und Tänzer hervorheben und mich bei ihnen herzlich bedanken. Ohne den großen Einsatzwillen aller, der Bereitschaft zum Miteinander und der gegenseitigen Rücksichtnahme und Ermunterung wäre sicherlich eine Gruppe wie die unsere mit all ihren Auftritten, Übungen und der damit verbundenen Hektik wohl nur schwerlich zusammenzuhalten.

Ich wünsche uns allen ein erfolgreiches Jahr 2000.

Vielen Dank.

Homepage aktualisiert am 01.04.2019
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