Abschlussübung am 14.10.2005 in Langenhain - Ziegenberg

Jugendfeuerwehren aus Fauerbach v.d.H. und Langenhain Ziegenberg zeigten bei ihrer diesjährigen Jahresabschlussübung gemeinsam ihre Einsatzbereitschaft


Fauerbach v.d.H.(da) Am letzten Freitag stand für die beiden Jugendfeuerwehren aus Fauerbach und Langenhain die letzte Übung des Jahres an. Da zwischen den beiden Feuerwehren schon seit längerem eine Freundschaft besteht, war man der Meinung, auch mit den Jugendfeuerwehren gemeinsam etwas zu unternehmen. Im Vorfeld hatte man sich verabredet, zusammen einen Einsatz zu planen und durchzuführen.

Angenommenes Brandobjekt war das ehemalige Bundeswehrdepot in Langenhain-Ziegenberg. Die beiden Jugendfeuerwehren fuhren gemeinsam in den vorgesehenen Bereitstellungsraum der Depotanlage, um von hier aus nacheinander alarmiert zu werden.


Am Bunker

Aus einem Bunker wurde eine Rauchentwicklung festgestellt, sodass über eine eigens eingerichtete Leitstelle zuerst die beiden Fahrzeuge aus Langenhain zur Einsatzstelle gerufen wurden. Da die Übung abends um 19 Uhr stattfand, war die Dunkelheit schon sehr fortgeschritten. Nicht nur die unbekannte und unzugängliche Umgebung, sondern auch die Dunkelheit war problematisch.

Die zwölf Jugendlichen aus Langenhain begannen als erstens mit der Menschenrettung aus dem Bunker. Inzwischen stellten die anderen Jugendlichen aus Langenhain einen Lichtmast auf, um die Einsatzstelle auszuleuchten. Jetzt wurden die vier Fahrzeuge mit den 21 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Fauerbach nachalarmiert.

Leiterbock

Das Bundeswehrdepot ist sehr weitläufig und hat nur eine Wasserzisterne, welche die Wasserversorgung gewährleistet. Da der in Brand geratene Bunker über 200 Meter von der Zisterne entfernt lag, musste eine relativ lange Wegstrecke an Schlauchleitung gelegt werden. Quer durch den Wald verlegten die beiden Jugendfeuerwehren die B-Schläuche, um die Wasserversorgung herzustellen.

Als ein rund zwei Meter hoher Zaun den Weg zwischen Zisterne und Brandobjekt versperrte kam den Jugendlichen sofort die Idee, dieses Hindernis mit einem Leiterbock zu überbauen, um die Schläuche ungefährdet über den Zaun zu bekommen. Sowohl an dieser kritischen Stelle, als auch an der Wasserentnahmestelle, stellten die Jugendlichen der beiden Jugendfeuerwehren zusätzlich einen Lichtmast auf, um die Arbeiten sorgfältig und sicher durchführen zu können.

Peter Loreth und Michael Schäfer

Nachdem alle vermissten Personen gerettet und behandelt waren, die Wasserversorgung hergestellt und der Brand bekämpft war, war das Übungsziel erreicht. Die insgesamt 33 Jugendliche hatten ihre Arbeit mit Bravur erledigt. Der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Ober-Mörlen Michael Schäfer, wie auch die Wehrführer aus Fauerbach Peter Loreth und aus Langenhain-Ziegenberg Holger Borr konnten sich persönlich von dem Leistungsstand und dem Können der Jugendlichen überzeugen.

Abschlußbesprechung

Bei der abschließenden Besprechung im Schulungsraum der Langenhainer Wehr zeigten sich die beiden Jugendwarte Marius Frodl (Langenhain) und Daniel Mott (Fauerbach) sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Da es den Jugendlichen auch Spaß bereitet hatte, erklärt man, dass man in Zukunft öfters zusammen Übungen planen und durchführen werde.

Beim Grillen

Mit einer kleinen Stärkung (es gab gegrillte Würstchen mit Brötchen) klang der Abend gemütlich aus.

Bericht: Daniel Schneider
Bilder: Gunthard Schneider

Homepage aktualisiert am 01.04.2019
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